Wie geht es weiter in 2021?

29. Januar 2021 0 Von Hans

Wenn wir das mal wüssten. Im Moment sieht es nicht gut aus. Corona hat jetzt nicht nur uns in der Heimat, sondern vor allem Portugal im Griff. Seit den Weihnachts- und Silvesterfeiertagen sind die Zahlen der infizierten dort sprunghaft angestiegen. Portugal hat zurzeit die höchste Inzidenz weltweit. Im ganzen Land gilt bis auf weiteres ein harter Lockdown.

Uns bleibt somit nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass sich bald alles wieder ein wenig normalisiert. Wir werden die Lage täglich beobachten. Unser Plan ist, am 28.02.2021 wieder zu unserer BIJOU zurückzukehren. Schauen wir mal, ob das klappt.

Auch unseren Heimaturlaub haben wir uns ganz anders vorgestellt. Wollten wir doch alle unsere Bekannten und Freunde besuchen, die wir so lange nicht mehr gesehen haben. Daraus ist erst einmal nichts geworden. Das bedauern wir sehr. Bleibt uns allein die Familie, die uns geduldig erträgt 😊. Nein, ehrlich gesagt, fühlen wir uns bei Kathi, Matze und Greta sehr wohl. Besonders unsere Greta hält uns den ganzen Tag über auf trapp. Langeweile kommt so nicht auf. Ansonsten verbringe ich die Tage mit der Planung der kommenden Saison und mit Online-Seminaren von Trans Ocean und Wetterwelt sowie mit den ARC-Blauwasserseminaren.

Trans Ocean bietet neben dem Lossegler-Seminar auch themenbezogene Seminare wie „Kommunikation auf See“, „Andere Länder, andere Sitten“, „Flügelsegel – Tipps und Tricks“, „Piraten und Waffen an Bord“ an. Hoch interessant und von Skippern vorgetragen, die schon sehr viel Erfahrung auf See gesammelt haben. Besonders lehrreich für mich waren die Wetterseminare von Trans Ocean, die sie gemeinsam mit professionellen Meteorologen von Wetterwelt zu den Themen „Mittelmeer und Azoren“, „Atlantik“ und „Weltumseglung“ angeboten haben.
Schauen wir uns das Wetter hier in der Heimat an, fühlt sich das für uns sehr gewöhnungsbedürftig an. Mit Neid schauen wir auf die Wetterberichte aus Albufeira. Dort sind schon wieder frühlingshafte Temperaturen. Wird also Zeit, dass wir uns bald wieder näher an das Azorenhoch verholen.